Mutiger

Selbstbehauptung als Lebenskompetenz

Mädchen und Jungen sind im Alltag immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert, in denen ihre Grenzen überschritten werden und sie nicht wissen wie sie sich verhalten können. Dies kann das Nein eines Jungen sein, das von seinen Freunden nicht respektiert wird. Es können dumme Sprüche oder bohrende Blicke sein, die ein Mädchen auf dem Schulhof ertragen muss oder Grenzverletzungen, die im Extremfall die Form körperlicher oder sexualisierter Gewalt annehmen. Wir gehen davon aus, dass Menschen, die ein hohes Maß an Selbstbehauptungs- und somit Lebenskompetenzen haben, seltener Opfer von psychischer und körperlicher Gewalt werden und selbst weniger aggressiv und gewalttätig handeln.

Für uns ist folglich die Förderung in den Bereichen

  • Kommunikation
  • Sozialkompetenz
  • Konfliktlösung
  • Problemlösung
  • Entscheidungsfindung
  • Körper- und Selbstwahrnehmung
  • Umgang mit Angst und Stress

von zentraler Bedeutung und damit Grundlage für alle Bereiche der Beratung und Prävention.

In der Umsetzung arbeiten wir

ressourcenorientiert

MUTiger setzt in der Arbeit mit den Mädchen und Jungen direkt bei den Stärken und Fähigkeiten der einzelnen Kinder an und unterstützt sie auf diese Weise darin, den für sie richtigen Weg im Umgang mit schwierigen Situationen zu finden.

alltagsbezogen

Alle Präventionsangebote von MUTiger haben nicht vorrangig Extremsituationen und Gewalterfahrungen im Blick, sondern den „ganz normalen Alltag“ in der Schule, im Sportverein oder im Umgang mit Freunden und Freundinnen. Ziel ist es, den Kindern Möglichkeiten aufzuzeigen, sich im Alltag so zu verhalten, dass sie sich mit ihren Entscheidungen wohl fühlen.

geschlechterbezogen

Mädchen und Jungen werden in ihrem Lebensalltag unterschiedlich stark ermutigt, sensibel und zurückhaltend bzw. körperlich durchsetzungsstark und aggressiv zu sein. Alle Kinder sollen darin bestärkt werden, sich unabhängig von gesellschaftlich geprägten Rollenerwartungen auszuprobieren und dadurch ihr Handlungsrepertoire zu erweitern.

interkulturell

Die unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründe der Mädchen und Jungen werden als Bereichung erlebt. Die Kinder sollen ermutigt werden, sich über ihre jeweiligen Lebenssituationen und Erfahrungshintergründe auszutauschen und sich gegenseitig Wert zu schätzen und zu respektieren.

 

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Telefon

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